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Den Lesegottesdienst für Ostersonntag finden Sie, wenn Sie weiter nach unten scrollen.

 

Lesegottesdienst für Karfreitag
(02. April 2021)

Wochenspruch

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3,16

 

Der Gottesdienst

Eingangslied EG 90,1-2 Ich grüße dich am Kreuzesstamm

Eingangswort:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Herr sei mit uns.

Die Glocken schweigen. Wir gedenken des Todes Jesu am Kreuz. Wir versuchen zu begreifen, wie Gott selbst das Leiden auf sich genommen und den Tod durchbrochen hat. Der Evangelist Johannes versteht das so:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
[1]

 

Gebet

Barmherziger Gott und Vater,
du hast deinen Sohn Jesus Christus in den Tod gegeben, um uns zu retten.

Wir bitten dich:
Gib, dass wir im Leben und im Sterben darauf vertrauen
und so durch alle Nöte zum Heil gelangen.
In Jesus Christus, unserem Erlöser und Herrn.
Amen.

Lesung der Epistel: 2. Korinther 5, (14b-18)19-21

Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde.

Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt.

Denn: Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

Evangelium: Johannes 19,16-30

Da überantwortete er ihnen Jesus, dass er gekreuzigt würde. Sie nahmen ihn aber, und er trug selber das Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf Hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.

Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König. Diese Aufschrift lasen viele Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt. Und es war geschrieben in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache.
Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: Der Juden König, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der Juden König. Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben.

Die Soldaten aber, da sie Jesus gekreuzigt hatten, nahmen seine Kleider und machten vier Teile, für jeden Soldaten einen Teil, dazu auch den Rock. Der aber war ungenäht, von oben an gewebt in einem Stück. Da sprachen sie untereinander: Lasst uns den nicht zerteilen, sondern darum losen, wem er gehören soll. So sollte die Schrift erfüllt werden, die sagt (Psalm 22,19): »Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und haben über mein Gewand das Los geworfen.« Das taten die Soldaten.

Es standen aber bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, die Frau des Klopas, und Maria Magdalena. Als nun Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Danach, als Jesus wusste, dass schon alles vollbracht war, spricht er, damit die Schrift erfüllt würde: Mich dürstet. Da stand ein Gefäß voll Essig. Sie aber füllten einen Schwamm mit Essig und legten ihn um einen Ysop und hielten ihm den an den Mund. Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied.

Evtl. Apostolisches Glaubensbekenntnis (EG Seite 1150)

Wochenlied EG 85,1-4.8 O Haupt voll Blut und Wunden

Predigtwort – Jesaja 52,13-15; 53,1-12 (wird während der Predigt gelesen)

Predigt

I.

Sie stehen am Kreuz – betroffen; manche schaulustig.

Irgendwann gehen sie nach Hause. Die Vertrauten Jesu organisieren noch die Beerdigung. Doch dann heißt es endgültig: „Es ist vorbei.“

Unfassbar, was da geschehen ist. Erschüttert, gelähmt, wütend, fragend – erleben sie sich. Es wechselt permanent. Doch eines ist obenauf: Warum?

Sie wollen begreifen, warum alles so aus dem Ruder gelaufen ist? Warum ist dieser einzigartige Mensch, dieser Knecht Gottes, so gescheitert? Er hat nichts Falsches gemacht, im Gegenteil: Er hat geliebt und geweint; er hat versöhnt und verziehen, bei ihm war doch der Himmel auf Erden zum Greifen nah. Gott war in ihm auf Erden verkörpert.

Und dann das. Mein Gott, mein Gott, warum?

Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg.

Aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.

II.

Ich will das nicht! Ich will keine Karfreitage!

Ich will nicht, dass Menschen vorzeitig sterben müssen!

Ich möchte das nicht noch einmal hören: Hirntumor einer unserer Chorsängerinnen und statt des 46. Geburtstags an Ostern Beerdigung am Gründonnerstag.

Ich will das nicht noch einmal hören: Eine junge gesunde Mutter hat gerade ihr zweites Kind entbunden. Eine Woche danach erleidet sie einen Schlaganfall und fällt ins Koma, aus dem sie nie mehr erwacht.

Ich will das nicht mehr hören, dass sich Menschen wie in Syrien oder im Jemen die Köpfe einschlagen.

Ich will das nicht, dass wir für Kleidung Spottpreise bezahlen und die nicht sehen, die sie herstellen – für Hungerlöhne in lebensgefährlichen Fabriken. Ich hasse Tod mitten im Leben.

Ich will das nicht, dass die einen Corona leugnen und die anderen daran sterben.

Es wäre doch viel schöner, nur Ostern zu feiern.

Ostern – da kommt neues Leben; da bricht das frische Grün heraus, da weicht die Todesstarre des Winters, da siegt das Licht über die Dunkelheit.

Viele Menschen besuchen die Gottesdienste an Ostern lieber als an Karfreitag. Dies war vor 30 Jahren noch anders.

Karfreitag passt nicht in unsere Frühlingslandschaft; genauso wenig wie in unsere Vorstellung von Leben im Jahr 2021 unheilbare Krankheit, Gewalt und weltweite Ungerechtigkeiten passen.

Der Karfreitag ist sperrig. Er führt uns vor Augen, wie Menschen andere Menschen verachten können; wie Menschen wegsehen können, wenn andere vor Schmerzen schreien; wie Menschen die Augen schließen können, wenn anderen bitteres Unrecht geschieht.

Da ist nichts, was mir gefallen würde. Mein Gott, mein Gott, warum?

Ich will das nicht, ich will diese Karfreitage nicht.

Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.

Dieser Gott gefällt mir nicht.

Gott wird in Christus ans Kreuz genagelt; er schreit vor Schmerzen; er nimmt den Tod auf sich.

Einen Gott, der Mauern einstürzen lässt – wie den Eisernen Vorhang; einen Gott, der auf Gebete hin, Frieden und Freiheit in den Konfliktregionen einkehren ließe; einen Gott, der wie ein Leinwandheld mal schnell die Welt vor dem Untergang retten würde; so einen Gott wünsche ich mir, aber doch nicht diese schwache Gestalt.

Er hatte keine Gestalt und Hoheit.

Er gehörte nicht zu den Schönen und Reichen.

Aber ich brauche doch einen starken Gott. Einen der mir hilft, wenn ich mit einem Problem nicht zurechtkomme. Einen der uns hilft, wenn wir für die Konflikte in der Welt und die Klimaerwärmung keine Auswege finden. Einen, der endlich eingreift in dieser Pandemie.

Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit.... Er tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird.

Chancenlos. Ein chancenloser Gott.

Ich brauche keinen schweigenden Gott. Das Leid, das Menschen zugefügt wird, muss doch alle Welt hören. Ich brauche kein Lamm, sondern einen Löwen oder Büffel.

Was wollen wir mit einem Lamm? Was soll ich mit einem Gott, der sich Unrecht und Schläge bieten lässt und schweigt?

Fürwahr, er trug unsere Krankheit.

Ich muss das mehrmals hören. Ich muss mich in diese Gedanken des Gottesknechtsliedes ganz langsam hineintasten.

III.

Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. ... Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten. ... Der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.

Wir haben also Gott nicht richtig verstanden, heißt es da.

Wir haben uns getäuscht, wenn wir das Leiden des Gottes-knechts als ein sinnloses Geschehen ansehen. Es ist alles für uns geschehen, sagt das Gottesknechtslied.

Gott hat damit die Folgen unserer miesen und fiesen Taten aus der Welt geschafft; Missetaten nennt sie die biblische Sprache.

Da geht es nicht um eine Strafe, die irgendein Richter über Menschen verhängt hätte, weil sie sich danebenbenommen hätten. Da geht es auch nicht um einen kleinen Diebstahl oder eine Notlüge; da geht es um die Folgen dessen, worunter unsere Welt leidet: Ein jeder sah auf seinen Weg.

Wer hilft uns, mit den Folgen davon zurechtzukommen, dass jeder und jede auf den eigenen Weg sah?

Seit den Tagen des Jesaja, und seit den Tagen des Jesus von Nazareth ist aber Fakt:

Gott erträgt die Folgen menschlicher Untaten, indem er den Tod auf sich nimmt. Sie – die Untaten – sterben mit ihm. Er schafft sie damit hinaus aus der Welt.

Eigentlich hätte ja Gott, nachdem Menschen ihn weggestoßen und ans Kreuz genagelt haben, zurückschlagen müssen. Blitz und Donner und der Untergang seiner Feinde wäre das Mindeste gewesen. Von den anderen Göttern der damaligen Zeit wäre das zu erwarten gewesen. Der biblische Gott handelt aber anders. Er, Christus, Gott, schlägt nicht zurück.

Vielmehr spricht er an Ostern zu den davongelaufenen Jüngern und zu einem Petrus, der ihn verleugnet hat: Schalom! Friede sei mit euch.

Alles andere ist in seinem Tod gestorben, mit untergegangen.

Jesus initiiert auch keinen Rachefeldzug gegen die, die ihn vor Gericht brachten und ihn töteten, obwohl sie um seine Unschuld wussten. Er unterbricht die Spirale der Gewalt.

Schalom! Friede sei mit euch! sind seine Worte, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden geheilt sind.

Die Folgen unserer Taten sind aber existent. Das wissen die Opfer, und das wissen die Täter.

Dass Gott aber die Folge von Schlag und Gegenschlag unterbricht, das bringt die Täter aus der Spur.

Gott schafft die Täter nicht aus der Welt, denn wer bliebe da übrig?
Er öffnet uns nur die Augen für die Zusammenhänge.

Die, die nur auf ihren Weg sahen, bekommen das Kreuz vor Augen gestellt – und den, der das alles erleiden muss, der sich das alles bieten lässt: Er ist kein geringerer als Gott.

Sein Kreuz ruft mit den Kreuzen der Kriege – denken wir nur an die riesigen Kriegsgräber-Felder im Elsass oder bei Verdun – „Seht her, das habt ihr mir getan! Ihr könnt euch der Schuld nicht entziehen.“
Das tut weh. Und trotzdem: Schalom, Friede sei mit euch.

Und mit den Opfern – da teilt er alles: „Seht, sie haben mich nicht verstanden, sie haben sich von mir abgewendet, sie haben mich geschlagen, sie haben mir den Tod gewünscht und gebracht. Nichts ist mir fremd. Siehe, ich bin bei dir alle Tage, in allen Lagen, ich trage dich im Leid, in der Einsamkeit, dort, wo dir Gewalt zugefügt wurde, im Trauma, im Koma, im Tod – bis ans Ende deiner Tage – und sogar darüber hinaus.“

Und die Strafe für die Täter? Sie, wir, ich müssen sein Kreuz ansehen, sehen was sie, wir, ich getan haben.

Er aber arbeitet an unser aller Heilung, auf dass sie, wir, ich Frieden hätten – Täter und Opfer.

Fürwahr – und dieses altertümliche Wort ist bewusst gewählt, weil es so sehr das Staunen zum Ausdruck bringt; weil es das Ziel markiert, auch wenn unser Verstehen bruchstückhaft ist:

Fürwahr, das ist die Lösung, die Erlösung. Die ganzen Folgen unserer miesen oder missglückten Taten liegen auf ihm, auf dass wir Frieden hätten und durch seine Wunden sind und werden wir geheilt.

IV.

Ich will keinen Karfreitag. Gott auch nicht.

Er will keine Karfreitage, nicht für ein einziges seiner Geschöpfe und Kinder, nicht für uns und nicht für irgendjemanden auf diesem Erdball – sei er Opfer oder Täter oder Zuschauer oder was auch immer.

Ein Karfreitag ist mehr als genug für alle Menschen aller Zeiten – für uns.

Aber jeder Karfreitag, der sich noch einschleicht, hat den gekreuzigten Gott bei sich und das: Fürwahr, er trägt uns und teilt alles mit uns – das Leben und den Tod und die Ewigkeit.

Amen.

Predigtlied: EG 79,1-4 Wir danken dir, Herr Jesu Christ

Fürbittengebet

Jesus Christus,
wir stehen unter deinem Kreuz.
Du gehst den Weg des Opfers und des Leidens.
Du verzichtest auf Macht.
Du lässt dich hineinziehen
in das Elend der Welt
und die Not unseres Lebens.

Christus am Kreuz, wir rufen zu dir:
G: Herr, erbarme dich!

Wir sehen dein Kreuz, Herr,
und erkennen die Bosheit
und den Unfrieden dieser Welt.
Hilf uns, eigenes Leid anzunehmen, und fremdes Leid mitzutragen.

Christus am Kreuz, wir rufen zu dir:
G: Herr, erbarme dich!

Wir sehen dein Kreuz, Herr,
und erkennen die Willkür der Macht.
Hilf uns, für diejenigen einzutreten, die
beim Streben nach Macht und Erfolg auf der Strecke bleiben.

Christus am Kreuz, wir rufen zu dir:
G: Herr, erbarme dich!

Wir sehen dein Kreuz, Herr,
und erkennen, wie hart und gnadenlos Menschen miteinander umgehen.
Hilf uns, barmherzig zueinander zu sein,
auch zu den Menschen, die uns unbequem sind.
Bewahre uns vor Selbstgerechtigkeit.
Amen.

Vaterunser

Bitte um Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

 

Von Gottfried Greiner aktualisierte und gekürzte Lesepredigt von
Stadtdekan Dr. Jürgen Körnlein
Burgstraße 7, 90403 Nürnberg
stadtdekan@nuernberg-evangelisch.de

 

[1] Aus: Gottesdienst feiern, 24.

 

Lesegottesdienst für Ostersonntag
(04. April 2021)

Wochenspruch

Christus spricht: Ich war tot, und siehe,
ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.

Offenbarung 1,18

 

Der Gottesdienst

Eingangslied EG 100,1-4 Wir wollen alle fröhlich sein

Eingangswort:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Herr sei mit uns.

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

Mit diesem Osterjubel grüßen sich Christinnen und Christen seit alters her. In der Freude über den Sieg des Lebens rufen auch wir dies einander zu und machen einander gewiss:
Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden![1]

 

Gebet

Gott, du hast Christus vom Tode erweckt.
Wir bitten dich:
Wecke Hoffnung in uns.
Überwinde unsere Zweifel und unsere Trauer.
Erschließe uns den Weg zum Leben
durch das Wort des Auferstandenen,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt
und Leben schenkt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

 

Lesung der Epistel: 1. Korinther 15,1-11  Die Zeugen der Auferstehung

Ich erinnere euch an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr's festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr umsonst gläubig geworden wärt. Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe:

Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.

Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln.

Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden. Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. Es sei nun ich oder jene: so predigen wir, und so habt ihr geglaubt.

 

Evangelium: Markus 16,1-8 Die Botschaft von der Auferstehung

Als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.
Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.

Und sie sprachen untereinander: „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“

Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.

Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.“

Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen.
Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.

Evtl. Apostolisches Glaubensbekenntnis (EG Seite 1150)

Wochenlied EG 101,1-4 Christ lag in Todesbanden

Predigtwort – 2.Mose 14,8-14.19-23.28-30a; 15,20f

Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, dass er den Israeliten nachjagte. Aber die Israeliten waren mit erhobener Hand ausgezogen. Und die Ägypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seine Reiter und das ganze Heer des Pharao, und holten sie ein, als sie am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon lagerten. Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her.

Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN und sprachen zu Mose:

Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast? Haben wir's dir nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben.

Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.

Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher. Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich. Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Reiter, mitten ins Meer.

Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb. Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.

So errettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand. Und sie sahen die Ägypter tot am Ufer des Meeres liegen.

Da nahm Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen.

Predigt
I.

Wie fühlt sich denn so etwas an?
Unterwegs zwischen Wänden aus Wasser – graublau, brodelnd.

Bedrohlich schwanken die Wassermassen, ein tiefes Grollen ringsumher. Und wenn man nach oben blickt, dann zeigt sich der Himmel nur als schmaler blauer Streifen.

So schnell rennen die Israeliten durch das aufgetürmte Meer, dass ihre Kinder schreien.

Das hilft nichts; an der Hand werden sie mitgezerrt, gnadenlos. Denn wer weiß, wie lange das Wasser an der Seite noch hält, wie lange es stillsteht, bevor die Wände einstürzen und die Fluten über ihnen zusammenbrechen.

Dann ist alles zu Ende. Dann gibt es keine Rettung, rein gar nichts.
Wie fühlt sich so etwas an?

Da sind sie endlich der Hölle entronnen, der Hölle der Sklaverei. Das rettende Ufer zum Greifen nah.Da vorne sehen sie es schon: Schilf und Grün am Ende des Tunnels. Da ist das Leben!

Hinter sich hören sie die Verfolger, das Rattern der Wagen, das Schnauben der Rösser, Todesangst bis zum letzten Augenblick.

Nur nicht nach hinten schauen, auf den Feind; nur nicht nach rechts und links, auf das Wasser.
Nur nach vorne sehen, auf das rettende Ufer, mit jedem Schritt kommt es näher.

II.

Das letzte Osterfest werden wir so schnell nicht vergessen. Und fast ist es wieder so in diesem Jahr. 
Vor einem Jahr: Kompletter Stillstand, rechts und links die tödliche Bedrohung.

Ein Virus, dem nicht beizukommen scheint, viele Menschen sterben, die Infektionszahlen steigen täglich.

Es bleibt nur die Flucht nach vorn: Abstand, kein Kontakt untereinander, auch an Ostern kein Gottesdienst.

Keine Familienfeier, kein Ostereiersuchen mit den Enkelkindern, keine Perspektive, wann die Bedrohung schwindet, nichts.

Nur der Blick nach oben aus den Fenstern und vom Balkon: Und da zeigt sich der Himmel, strahlendblauer Osterhimmel, und mit ihm die Verheißung:

Es gibt einen Himmel über uns, und wie er leuchtet! 
Es gibt eine Ostersonne, und wie sie strahlt!
Es gibt Menschen, und trotz Abstand sind wir miteinander unterwegs, durch den Tunnel der Ungewissheit und Bedrohung hindurch.

Auf einmal sind da junge Leute, die für ihre alten Nachbarn sorgen und für sie einkaufen.
Auf einmal sind da Menschen aus der Gemeinde, die tragen brennende Osterkerzen in die Häuser und bringen blühende Osterglocken an die Wohnungstüren:

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

Da vorne ist das rettende Ufer. Alles wird gut! – Nein, nicht alles wird gut. Mancher Schmerz bleibt, die Trauer um verlorenes Leben tut noch immer weh. Die Ungewissheit bedrängt heute aufs Neue.
Und dennoch wird es gut, es wird Ostern, das rettende Ufer wird erreicht.

III.

Zwei Geschichten von Leben und Tod. Damals und heute; gewiss, ganz verschieden, und doch geht es immer um Leben und Tod, um Rettung aus Angst.

Die Rettung aus dem Schilfmeer ist eine Ur-Erzählung des jüdischen Glaubens. Unzählige Maler hat diese Geschichte inspiriert. Archäologen forschen nach dem Ort, wo sie sich zugetragen haben könnte; Geologen und Meteorologen versuchen ihr auf die Spur zu kommen: War hier ein Tsunami am Werk? Hat sie sich wirklich so zugetragen?

Gott hat Mose und sein Volk aus der Not gerettet, das ist der Kern der biblischen Geschichte: Gott hat seine Leute in die Freiheit geführt. Der Glaube an diesen Gott Israels rettet – auch aus scheinbar ausweglosen Situationen.

Manche von uns kennen diese Bilder aus der Kinderbibel. Wie waren wir erleichtert über die Rettung des Gottesvolkes; doch es sind auch beängstigende Bilder: Streitwagen mit Pferd und Soldat kopfüber in den Fluten; alle Feinde sind vernichtet.

Lasst uns dem HERRN singen, denn er ist hoch erhaben; Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt.

In die reine Freude der Geretteten mischt sich hier so gar keine Trauer über den Tod der anderen. Dieser Teil der Geschichte behagt uns nicht wirklich. Aber in vergleichbar aussichtsloser Situation, mit dem Rücken zur Wand oder vielmehr zum Wasser, stehen wir gewöhnlich auch noch nicht. Am Ufer stehen die Geretteten: Kinder, Frauen, Männer. 
Fassungslos, ungläubig starren sie nach hinten, auf das Meer, hinter ihnen hat es sich wieder geschlossen: Wir sind hindurch, wir sind gerettet, Gott sei Dank.

In einer Ausgabe der Kinderbibel war ein Kind gezeichnet: Es schaut weg vom Meer, es schaut in die andere Richtung – nach vorne.
Es zieht den Vater an der Hand, der steht noch da wie festgewurzelt und schaut nach hinten aufs Meer.
„Komm Vater, komm doch, komm, vor uns liegt das Leben wie ein weites Land!“ so scheint das Kind zu rufen, „schau, die Zukunft steht uns offen, siehst du es denn nicht? Die Morgensonne, fühlst du sie nicht auf deiner Haut? Wie sie uns wärmt nach dieser Nacht! Und schau, der Himmel leuchtet blau, ein einziges großes Versprechen.“

IV.

Keiner von uns ist trockenen Fußes durch die Pegnitz, den Main oder die Donau gegangen. Vielleicht haben wir nicht genug vertraut oder gebetet, aber so ein Wunder ist uns wohl noch nicht begegnet. Geschichten auf Leben und Tod aber, die haben wir wohl alle schon erlebt; ja, je länger wir leben, desto mehr.

Und im Rückblick betrachtet sehen wir da manches Wunder, große Wunder sogar: Dass uns der Laster nicht erwischt hat, als wir als Kinder auf die Straße rannten, ohne zu schauen.
Dass der Verdacht auf eine schlimme Krankheit sich nicht bestätigt hat.
Dass es auf der Autobahn beim Blechschaden geblieben ist und niemand zu Schaden kam.
Gott sei Dank, sagen wir da im Rückblick, oder mit den Worten des Liedes:

„…in wieviel Not / hat nicht der gnädige Gott / über dir Flügel gebreitet?“[2]

Solche Geschichten auf Leben und Tod, die haben wir alle schon erlebt, aber nicht immer sind sie gut ausgegangen. Längst nicht immer haben wir Rettung aus Angst und Not erlebt und manches Mal gefragt, wo denn die gnädigen Flügel Gottes waren. Eine einfache Antwort auf diese Fragen werden wir wohl nicht finden.

Wie sie da zwischen den Wasserwänden hindurchrennen, die Männer und Frauen, da wussten sie ja auch nicht: Ist das jetzt die Rettung oder ist das unser Untergang? Zu oft hatten sie schon vergeblich auf ein Ende ihres Leidens gehofft, zu oft waren sie enttäuscht worden. Aber nun ist alles auf eine Karte gesetzt.

Und da geschieht mitten im großen Wunder, von dem sie noch gar nicht wissen, wie es ausgehen wird, ein kleines Wunder. Denn es ist kein Spaziergang, durch das Meer zu flüchten, erst recht nicht in der stockfinsteren Nacht. Und da geschieht das kleine Wunder im Großen: Die Nacht wird erleuchtet.

Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht.

V.

Wie ein lichthelles Osterfest ist das, weit vor aller Zeit, weit vor unserem Ostern.

Licht erleuchtet die Nacht, so wie der Schein vieler Kerzen unsere Kirchen erleuchtet hat, gestern Abend oder heute vor Sonnenaufgang, in den Feiern der Osternacht.
So wie die Morgensonne sich über den Horizont erhoben hat, heute früh, als auf unseren Friedhöfen das „Christ ist erstanden“ ertönte, an den Gräbern unserer Lieben.
Posaunenklang gegen das Schweigen des Todes: Die Nacht ist erleuchtet. So weist die Wolke den Flüchtenden den Weg, so werfen unsere Kerzen ihren Schein in die Herzen der Traurigen.

Das Osterlicht brennt und wir singen die Jubelgesänge:
„Erschienen ist der herrlich Tag,
dran niemand gnug sich freuen mag:
Christ unser Herr, heut triumphiert,
sein Feind er all gefangen führt. Halleluja!“[3]

Das Licht leuchtet und zeigt den Weg ins Leben. Den Verfolgern aber macht die Wolke den Tag zur Nacht. Für die einen: Leben, Freiheit, ein happy end. Für die anderen: Das Ende – kein happy.

Ist dieser Sieg nicht zu teuer erkauft? In den Freudenklang über die Errettung mischt sich leise ein trüber Ton.

Eine Geschichte dagegen, gegen den Tod der Vielen, ist das Osterevangelium.
Am Karfreitag stirbt nur einer, damit viele das Leben gewinnen. Auch der Räuber, der neben Jesus am Kreuz hängt: Heute wirst du mit mir im Paradies sein, wo das Leben ein für allemal heil ist und gut. Und an Ostern stirbt nur noch der Tod.

Der Tod ist tot. Das Leben siegt. Genau das feiern wir heute: dass der Tod nicht am Ende steht. Was wir doch für ewig gültig hielten, das gilt nicht länger: 
Durch das Meer könne man nicht trockenen Fußes gehen.
Aus dem Tod sei noch keiner zurückgekehrt.
Doch! Wunder geschehen.

Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu,
was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird.
Noch einmal ein Blick in die Kinderbibel:
„Komm, Papa, komm,“ ruft das Kind. Und zieht den Vater an der Hand.
Zieht ihn weg vom Rand des Meeres, zieht ihn weg von den Bildern des Todes.

Nimmt ihn an der Hand und geht mit ihm der Zukunft entgegen, hin zum Grün, hinein ins Leben. Seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird:
„Christ ist erstanden von der Marter allen,
des solln wir alle froh sein,
Christ will unser Trost sein.“[4]

Denn am Ende blüht uns nicht der Tod, sondern das Leben.
Amen.

Predigtlied: EG 108,1-3 Mit Freuden zart zu dieser Fahrt

Fürbittengebet

Gott, in Jesus Christus hast du
deine neue Schöpfung begonnen.
Wir bitten dich,
dass das Alte vergeht und alles neu wird.

Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich!

Wir danken dir, Gott,
du hast durch Jesus Christus in aller Finsternis
das Licht der Hoffnung und des Glaubens angezündet.

Wir bitten dich für alle, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit,
dass sie satt werden,
für alle, die den Frieden suchen,
dass viele diesen Weg mitgehen.

Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich!

Wir danken dir, Gott,
dass du alle Dunkelheiten unseres Lebens
mit deinem Licht durchstrahlst.

Wir bitten dich
für alle, die gefangen sind in Ängsten,
für alle, die am Leben leiden.
Richte sie auf durch dein Wort.
Lass sie deine Nähe spüren.

Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich!

Wir danken dir, Gott,
dass du dem Tod die Macht genommen
und Leben und Hoffnung gebracht hast.

Wir bitten dich
für die Erstarrten und Mutlosen
um Lebensfreude und Zuversicht,
für die Kranken um Geduld,
für die Sterbenden um deinen Trost,
für alle, die dem Leben dienen
in Krankenhäusern und Rettungsdiensten um Verständnis und Kraft für ihre Aufgaben.

Wir rufen zu dir:
Herr, erbarme dich!

Gütiger Gott,
wir verbinden uns mit allen Christen auf Erden
in der Hoffnung auf dein Reich.[5]
Amen.

Vaterunser

Bitte um Segen

Der Herr segne uns und behüte uns.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

 

Von Gottfried Greiner aktualisierte Lesepredigt von
Pfarrerin Annette Lichtenfeld
Veilhofstr.24, 90489 Nürnberg
annette.lichtenfeld@elkb.de

 

[1] Aus Gottesdienst feiern. Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen, M3, 24.

[2] EG 316,3

[3] EG 106,1

[4] EG 99,1

[5] Kirchenagende Pfalz, Bd. 1, 437-439.

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